Bei dieser Therapie wird eine individuell abgestimmte Menge Magnesium intravenös verabreicht und gleichzeitig eine Sauerstoffzufuhr über eine Nasensonde gewährleistet. Anhand der gemessenen Zeit sowie der wahrgenommenen Wärmeempfindung lässt sich beurteilen, welche Organe gut und welche unzureichend durchblutet sind.
Durch die wiederholte Gabe der Magnesiuminjektion kann die Mikrozirkulation in den verschiedenen
Organen nachhaltig verbessert werden. Auf diese Weise wird die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße gefördert.
Eine ausreichende Magnesiumkonzentration in diesen feinen Gefäßstrukturen kann durch die orale Einnahme nicht erreicht werden. Aus diesem Grund ist diese Therapieform ausschließlich über die intravenöse Verabreichung wirksam.
Die Anzahl der notwendigen Anwendungen ist individuell sehr unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Patienten ab. Daher kann sie nicht im Voraus pauschal festgelegt werden.
Infos zur Entwicklung dieser Therapieform:
Im Rahmen einer Grundlagenforschung am Dortmunder Max-Planck-Institut für Systemphysiologie entdeckte Frau Prof. Dr. med. Leniger-Follert den Mechanismus der Verengung der Mikrogefäße bei verschiedenen Erkrankungen. Weiterhin fand Sie heraus, dass Magnesium-Ionen geeignet sind, die ungünstige Ladungsverteilung an den Gefäßmuskelzellen der Mikrogefäße zu überwinden und wieder für normale physiologische Ladungs- und Spannungsverhältnisse zu sorgen. Anhand dieser Erkenntnisse lässt sich genau berechnen, wie viele Magnesium-Ionen injiziert werden müssen. Dies führt zur Hyperpolarisation und zur sofortigen Erweiterung der kleine Gefäße.
Als Mikrogefäße werden kleine Blutgefäße bezeichnet. Diese Widerstandsgefäße entscheiden letztlich, wie viel Blut in den einzelnen Organen fließt bzw. wie gut die Sauerstoffversorgung der Zellen dieser Organe ist. Von der Sauerstoffversorgung der Zellen hängt es ab, ob die verschiedenen Aufgaben der Organe gut ausgeführt werden können.
Indikationen:
• Long-/Post-COVID- und Post-VAC (Impffolge)-Erkrankungen
• Chronisches Fatique Syndrom (ME/CFS)
• Chronische Erschöpfung
• Migräne, Kopfschmerzen
• Gefäßerkrankungen
• Nervenschmerzen, Bsp nach Chemotherapie
• Neurologische Krankheitsbilder
• Erkrankungen der Mitochondrien
• Durchblutungsstörungen
• Alzheimer Demenz
• Tinnitus uvm.